St. Hubertus Schützenbruderschaften

Der um 655 (-665?) geborene Hl.Hubertus war Schüler des Hl.Lambertus, Bischof von Tongern und Maastrich
Als Nachfolger vom Bischof (ca. 703) christianisierte er die Ardennen.Er starb am 30. Mai 727. Seine Gebeine wurden am 3. November 743 in der Peterskirche von Lüttich umgebettet. Dieser Tag gilt bis heute als kirchlicher Festtag. Im Jahr 825 wurden die Gebeine des Hl. Hubertus in das Ardennenkloster Andain umgebettet.St.Hubertus gilt als Beschützer vor Tollwut und Schutzpatron der Jäger.Ab dem 10. Jhdt. gibt es erste Spuren der Hubertus-Verehrung in der Diözese Trier. Ab der 2. Hälfte des 12. Jhdts. tauchen erste Legenden vom Leben des Hl.Hubertus auf. Ab dem 15. Jhdt. wird in Legenden erstmal die Bekehrung durch einen kreuztragenden Hirsch erwähnt. Das Hirsch-Motiv stammt aus der Legende des Hl. Eustachius, der etwa seit dem 8. Jhdt. in der römiischen Kirche verehrt wird. Nach dieser Legende wandte sich der römisch-heidnische Heerführer Placidus um 110 n.Chr. nach der Begegnung mit einem Hirschen,der zwischen dem Geweih ein Kreuz trug, dem Christentum zu. Bei der Taufe erhielt er den Namen Eustachius. Er starb als Märtyrer. Der Jagdhorn blasende Eustachius war ebenfalls Schutzpatron der Jäger.